So schnell vergeht die Zeit…
Vor kurzem wahr es soweit: Estonia brachte die kleine Alya zur Welt. Die Geburt verlief ohne Probleme und wir sind super stolz auf Estonia. Obwohl wir auf ein paar mehr Welpen gehofft haben, sind wir froh, dass es allen gut geht. Auch als Einzelkind wird Alya unser Leben die nächsten 9 Wochen auf den Kopf stellen und uns auf Trab halten.
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Alya kam mit 208g zur Welt. Estonia war zu Beginn noch leicht überfordert was sie mit dem kleinen Würmchen machen soll. Sie stand häufig auf so dass Alya nicht mehr säugen konnte. Mit ein wenig Unterstützung gewöhnte sie sich aber schnell daran. Da es nur ein Welpe wurde, hatte Estonia zu viel Milch, weshalb ich schliesslich von Hand etwas abmelken musste. Durch ihren natürlichen Instinkt wollte Estonia die ganze Woche kaum fressen, somit nahm die Milchproduktion ab. Mittlerweile hat es sich eingependelt und sie frisst wieder normal. Dennoch wurde aus dem kleinen Würmchen schnell eine wohlgenährte kleine Robbe. Die erste Woche war für uns einigermassen entspannt, da sich Estonia um fast alles kümmerte. Ab nun ging ich wieder arbeiten und alle Hunde begleiteten mich dabei. - Woche:
Mittlerweile war Alya schon viel aktiver, selbstverständlich mit laaaaangen Erholungspausen dazwischen. Das Säugen wurde mittlerweile wesentlich lauter. Durch die viele Milch war Alya etwas rundlich gebaut was auch Folgen für sie hatte: Wenn sie auf dem Rücken lag musste sie sehr stark kämpfen um sich wieder auf den Bauch zu drehen. Vor Anstrengung protestierte sie lautstark und suchte Hilfe.
Ende der zweiten Woche öffneten sich langsam die Augen, die Umgebung war aber noch milchig und verschwommen für sie. Laufen konnte sie natürlich noch nicht, fing aber an sich robbend fortzubewegen. Oftmals wollte sie dabei mit dem Kopf durch die Wand, typisch Terrier halt.
Auch Opa Lucky wurde begutachtet und zusammen ein Nickerchen gemacht. Im wachen Zustand wusste Lucky nicht so richtig was er mit Alya anfangen soll. Estonia tolerierte die Nähe von ihrem Welpen zu Lucky häufig. - Woche:
Die Augen öffneten sich komplett und die Sicht wurde klar. Die kleine Maus erkundete schon bei schönem Wetter das Gras. Sehr lange blieben wir aber noch nicht draussen, da sie noch nicht an die Kälte gewöhnt ist und sie schnell kalt bekam. Mittlerweile verrichtete sie auch bereits ihr grosses und kleines Geschäft häufiger draussen als drinnen. Sobald sie unruhig wurde, nahm ich sie nach draussen und Alya suchte sich eine passende Stelle und erledigte ihr Geschäft. Das Gewicht von Alya betrug bereits 1kg.
Laufen ging immer wie besser, so richtig vorwärts kam sie jedoch noch nicht. Auf Decken und Teppichen folgte auf jeden Schritt vorwärts einer rückwärts. Glatter Boden wahr noch zu rutschig. In dieser Woche begann die Orale Phase, also alles musste mal in das kleine Maul genommen werden, Gras kitzelte noch zu sehr, Plüschtiere waren auch noch etwas komisch. Dafür war Estonias Futter schon sehr spannend. Einmal lecken genügte aber.. Das Fressen folgt erst noch. Die Zähne waren leicht sichtbar beim Gähnen, waren erst am durchbrechen.Mal schauen was uns die nächsten 6 Wochen auf Trab hält